Neuer Kapitän bringt die Schoppekicker auf Erfolgskurs. Eine stabile Defensive und ein guter Knipser stellten das Fundament, des guten Abschneidens dar. Das Team aus Osthessen scheiterte sehr knapp am Finaleinzug und erreichte abschließend, einen guten 4. Platz.

Die Teilnehmer der Schoppekicker Fulda in DipperzBei Temperaturen annähernd der 30°C fand sich das Team der Schoppekicker am 27. Juli 2013 in Dipperz ein. Lok Linde hatte wie in dem Jahr zuvor eingeladen und das Team der Schoppekicker vermochte an die guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr anzuknüpfen. Für Euphorie sorgte die Gewissheit, dass es erneut zur einer Ehrung und einer Pokalübergabe kommen würde. Ferner ließ die Leihgabe Mikolaj auf einige Tore hoffen, dessen er wiederholt gerecht wurde. Ein Novum in dem Turnier war die Tatsache, dass zehn Mannschaften antreten sollten. Aus unerklärlichen Gründen nahm Jailhouse Günthers nicht am Turnier teil. Die Konsequenz war ein Spiel weniger für die Gruppe 2, und eine vertane Chance für die Vereinigung der Schoppekicker sich sportlichen im Wettkampf zu profilieren.

Personelle Aufstellung und Ziele

Stammtorwart Phib Bo musste leider absagen und wurde durch die hervorragende Leistung von Ka-an Kame Rasta ersetzt. Neben weiteren Spielern, vermissten die Schoppekicker die Leistungsträger Reyk Ludwig und Simon Ry. Nach langer Abwesenheit kehrte der Viezekapitän Radek Ry zurück in die Mannschaft und sorgte mit seinem Engagement für eine stabile Abwehrleistung. Insgesamt erreichte das Team der Schoppekicker eine nominelle Stärke von achtzehn Spieler_innen. Darüber hinaus wurde die Mannschaft von Einigen aus Fulda angereisten Fans unterstützt.

Die vorab artikulierten Ziele reichten von Turniersieg bis Spiel um Platz 5. Ferner wurde ein Sieg, gegen das hauptsächlich aus weiblichen Teilnehmer_innen bestehende Team Ladypower vorausgesetzt.

Finalteilnahme um Haaresbreite verfehlt

Das erste Spiel bestritten die Schoppekicker gegen das Team de Wohnwagen. In einem offensiv ausgetragenen Spiel, gelang der Vereinigung der Schoppekicker durch ein schönes Tor von Mikolaj die Führung. Kurz vor Schluss der Partie erzielte Janko Kranich aus spitzen Winkel das erlösende zweite und letzte Tor im Spiel.

Das darauffolgende Spiel wurde auf Grund von nicht Antretens des Teams Jailhouse Günthers als 3:0 Sieg gewertet. Der Ausfall der Mannschaft aus Günthers hatte eine unfreiwillige lange Pause für die Schoppekicker zu bedeuten und diente zum „erheblichen auftanken“ von Kräften.

Die dritte Partie bestritten die Schoppekicker gegen den vermeintlich einfachen Gegner Ladypower. Ein erneuter Treffer des Bombers Mikolaj, der bewusst mit Abstand die meisten Spielminuten als Feldspieler im Turnier aufwies, brachte eine 1:0 Führung für die Osthessen ein. Die Schoppekicker hatten im weiteren Verlauf noch einige Möglichkeiten im Spiel, konnten diese jedoch nicht nutzen und es blieb bei einem Treffer.

Im letzten Gruppenspiel eröffnete sich auf Grund der Tabellenkonstellation die Chance, durch einen Sieg ins Finale einzuziehen. Der Gegner, Gänseblümchen war sich der Situation bewusst und agierte entsprechend. Die Vereinigung der Schoppenkicker Osthessen hatte in der kurzen Spielzeit keine Lösung gegen die defensiven und auf permanentes Zeitspiel ausgelegten Gänseblümchen. Die Schlussoffensive der Vereinigung mit einem sehr ansehnlichen Lattentreffer von Rainer brachte keinen Erfolg ein und das Spiel endete torlos.

Das Halbfinalspiel war von zwei Kuriositäten betroffen. Der Kontrahent Bolzkapelle Eckweisbach setzte seine Priorität auf die Meterwertung und zeigte kein Interesse das fußballerische Halbfinale auszutragen. Eine Intervention seitens der Vereinigung der Schoppekicker führte schließlich zum Austragen des Halbfinales. Überraschenderweise war Bolzkapelle Eckweisbach ausreichend motiviert, um die Vereinigung 5:0 vom Platz zu fegen. Die zweite Kuriosität erfolgte gegen Ende des Spiels, als eine bis dahin unbekannte Spielerin, vermeintlich ohne Absprache eingewechselt wurde und die restlichen Minuten für die Schoppekicker bestritt. Dieses ungeheure Vorgehen konnte jedoch zeitig aufgeklärt werden und erwies sich lediglich als schlechter Scherz.

Resümee und Ausblick

Die ambitionierten Ziele konnten die Schoppekicker erreichen. Dank einem breiten Kader wurde häufig gewechselt und das klimatische Verhältnis verlor an Bedeutung. Eine geschlossene Teamleistung war der Schlüssel zum Erfolg und schlussendlich fehlten einige Millimeter zum Einzug ins Finale. Die Siegerehrung mit Übergabe des Pokals markierte ein überaus erfolgreiches Ende des Turniers in Dipperz.

Ferner stellte die Veranstaltung in Dipperz den Abschluss der sommerlichen Saison dar. Zum Redaktionsschluss konnte nicht ermittelt werden, ob ein Freundschaftsspiel gegen die Rübekicker angesetzt ist. Die Redaktion ist bemüht diese Information nachzureichen und an entsprechender Stelle zu publizieren.



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